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Der Dritte Gesundheitsmarkt
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3.2.1  Erster Gesundheitsmarkt

Der Erste Gesundheitsmarkt beschreibt den Kernbereich der Gesundheitswirtschaft in Deutschland. Er zeichnet sich durch die “klassische” Gesundheitsversorgung aus, welche hauptsächlich durch die gesetzliche Krankenversicherung, die private Krankenversicherung, aber auch durch Arbeitgeber und den Staat geprägt wird. In der nachfolgenden Abbildung sind die einzelnen Leistungsbereiche der Gesetzlichen Krankenversicherung aufgeführt.

Abb. 1: Gesundheitsausgaben 2017 in Mrd. Euro


Die in der Abbildung aufgeführten Gesundheitsdienstleistungen, die durch das solidarische Finanzierungssystem erstattet werden, stellen die Gesamtausgaben dar, die im ersten Gesundheitsmarkt nach dem Solidaritätsprinzip für das Individuum erstattet werden (Matusiewicz 2018). Hiermit stellen die Ausgaben für Krankenhäuser, die ambulante ärztliche Versorgung und die Arzneimittel die Hauptleistungsbereiche dar. Diese Leistungen unterliegen nach dem § 12 Abs. 1 Sozialgesetzbuch V dem sog. Wirtschaftlichkeitsgebot. So ist festgelegt, dass “Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein müssen und das Maß des Notwendigen nicht überschritten werden darf. Leistungen, welche nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können von den Versicherten nicht in Anspruch genommen werden.”

Laut statistischem Bundesamt haben sich die Gesundheitsausgaben, bezogen auf den Ersten Gesundheitsmarkt, drastisch erhöht. Im Jahr 2016 beliefen sich die Ausgaben aller Gesundheitsleistungen auf mehr als eine Milliarde Euro pro Tag. Für das Jahr 2017 wurde ein Anstieg von 4,9% gegenüber dem Vorjahr vorausgesehen und auf eine Summe von 374,2 Milliarden Euro geschätzt. Im Jahr 2016 entsprachen die Gesundheitsausgaben einem Anteil von 11,3% des Bruttoinlandsprodukts (Statistisches Bundesamt, 2018).

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