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Investorenbetriebene MVZ
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Arztsitz
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3.4  Auswertungen zum Leistungsgeschehen

Die Auswertungen zum Leistungsgeschehen beruhen auf Abrechnungsdaten der KZVen. Für die Jahre 2015 bis 2019 wurden folgende Angaben erhoben, jeweils getrennt für die vier Praxisformen Einzelpraxis (einschließlich Praxisgemeinschaft), Berufsausübungsgemeinschaft (BAG), nicht-investorenbetriebene MVZ (MVZ) und investorenbetriebene MVZ (i-MVZ):

  • Anzahl der Versicherten, die mindestens eine zahnärztliche Leistung erhielten, untergliedert nach Altersgruppen (0 bis unter 18, 18 bis unter 45, 45 bis unter 65, 65 Jahre und älter) und Geschlecht (männlich, weiblich),

  • Je Leistungsbereich:

    • Anzahl der Versicherten, die mindestens eine Leistung aus dem jeweiligen Leistungsbereich erhielten;

    • Anzahl der Fälle, bei denen mindestens eine Leistung aus dem jeweiligen Leistungsbereich abgerechnet wurde; für ZE wurde die Anzahl Fälle auch in Neuversorgungsfälle und Wiederherstellungsfälle unterteilt;

    • Gesamtbetrag, der in dem jeweiligen Leistungsbereich abgerechnet wurde;

    • Anzahl Punkte, die in dem jeweiligen Leistungsbereich abgerechnet wurden (für KCH, KBR, KFO, PAR);

    • Kosten für Material und Labor (für KBR, KFO, ZE), untergliedert in Praxislabor und Fremdlabor;

    • BEMA-Honorar, das in dem jeweiligen Leistungsbereich abgerechnet wurde (KBR, KFO, ZE);

    • GOZ-Honorar, das in dem jeweiligen Leistungsbereich abgerechnet wurde (ZE);

    • Anteil des Gesamtbetrags in dem jeweiligen Leistungsbereich, der von den Krankenkassen bezahlt wurde (KFO, ZE);

    • Anzahl Abrechnungen je BEMA-Ziffer bzw. Festzuschuss-Ziffer.

Für die Analysen zum Leistungsgeschehen wurde ein Untersuchungsdesign entwickelt, welches den möglichen Einfluss von regionalen Unterschieden in den Bevölkerungs- bzw. zahnmedizinischen Angebotsstrukturen kontrolliert (zu den Details vgl.  Abschnitt 4.2 Entwicklung der zahnärztlichen Versorgungsstrukturen). Zu diesem Zweck wurden zahnärztliche Planungsbereiche nach regionalstrukturellen Kriterien zu Gruppen zusammengefasst:

Aus allen Planungsbereichen in Deutschland wurden 20 Planungsbereiche aus den folgenden sieben KZVen ausgewählt: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz und Westfalen-Lippe. Die Planungsbereiche wurden vier Gruppen zugeordnet (vgl.  Abschnitt 4.5.1 Charakterisierung der Vergleichsgruppen). Um die Anonymität von i-MVZ und MVZ in Planungsbereichen mit nur wenigen (i)-MVZ zu gewährleisten, wurde wie folgt vorgegangen: Die angefragten KZVen erhielten von IGES eine Liste mit den ausgewählten Planungsbereichen und deren Zuordnung zur jeweiligen Gruppe. Die KZVen stellten der KZBV die entsprechenden Daten mit Angabe der jeweiligen Gruppe jedoch ohne Angabe, um welchen Planungsbereich es sich handelt, zur Verfügung. Die KZBV aggregierte die Daten auf Ebene der Gruppen und übersandte die aggregierten Daten an IGES, sodass IGES nur die Ergebnisse auf Gruppenebene, nicht aber auf Ebene der einzelnen Planungsbereiche einsehen konnte. Zur Untersuchung von möglichen Unterschieden im Leistungsgeschehen steht IGES somit ein Datensatz zur Verfügung, der für die Jahre 2015 bis 2019 über die ausgewählten Planungsbereiche zu Gruppen aggregierte Abrechnungsdaten unterschieden nach der jeweiligen Praxisform enthält.

In i-MVZ und MVZ, die in Kettenverbünden organisiert sind, kann es vorkommen, dass mehrere Praxisstandorte innerhalb einer KZV einer Abrechnungseinheit angehören und ihre erbrachten Leistungen daher über dieselbe Abrechnungsnummer abrechnen. Eine genaue Zuordnung der abgerechneten Leistungen zu den einzelnen Praxisstandorten, und somit auch zu den jeweiligen Planungsbereichen, ist in solchen Fällen nicht möglich. Der Einbezug aller für eine Abrechnungseinheit abgerechneten Leistungen würde daher zu einer Überschätzung des tatsächlichen Leistungsvolumens führen, insoweit auch Leistungen mitbetrachtet würden, die außerhalb der angefragten Planungsbereiche erbracht wurden. Sofern diese Problematik Kettenverbünde betraf, deren Praxisstandorte teilweise innerhalb und teilweise außerhalb der angefragten Planungsbereiche liegen, wurden die KZVen gebeten, eine Korrektur der Abrechnungsdaten durchzuführen. Die abgerechneten Leistungen sollten mit dem Verhältnis aus der Anzahl der Zahnarztstellen innerhalb der interessierenden Planungsbereiche zu den Zahnarztstellen in den betroffenen Kettenverbünden insgesamt gewichtet werden, sodass die abgerechneten Leistungen entsprechend dem Zahnarztstellenanteil anteilig den angefragten Planungsbereichen zugeordnet werden konnten.

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