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KZBV Jahrbuch 2020
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Abrechnungsstatistik
Altersverteilung
Alterszahnheilkunde
angestellte Zahnärzte
Anteil
Anteile ausgewählter Ausgabenbereiche
Anzahl
Apotheken
Approbationen
Arbeitszeit des Zahnarztes
ärztliche Behandlung
Aufteilung
Ausgaben der GKV
Ausstattung

1.1  Kurzbericht

Vorwort

Die zentrale Aufgabe der Vertragszahnärzteschaft in Deutschland ist die Sicherstellung einer flächendeckenden, wohnortnahen, qualitativ hochwertigen und patientenorientierten Versorgung. Doch wie viele Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte arbeiten aktuell überhaupt in den Praxen? Wie hoch waren die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für zahnärztliche Behandlungen in den vergangenen Jahren? Wie viel Zeit haben Behandler im Durchschnitt pro Woche für ihre Patienten aufgewendet? Und wie viele Füllungen wurden im Jahr 2019 in vertragszahnärztlichen Praxen gelegt?

Präzise und fachlich belastbare Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen finden sich im Jahrbuch der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV). Bereits seit vielen Jahren ist das von der Abteilung Statistik erarbeitete Nachschlagewerk der Maßstab für fundierte Erhebungen rund um die vertragszahnärztliche Versorgung und wichtige Informationsquelle für Politik und Selbstverwaltung.

Dabei bietet die aktuelle Ausgabe des Jahrbuches ganz besondere Einblicke in das Versorgungsgeschehen: Erstmals werden hier Ergebnisse aus den ersten beiden Erhebungswellen des Zahnärzte- Praxis-Panels (ZäPP) präsentiert, eine in den Jahren 2018 und 2019 bundesweit etablierte Erhebung zur Kosten- und Versorgungsstruktur in vertragszahnärztlichen Praxen.

Die hohe Rücklaufquote von etwa 3.500 Fragebögen ist dabei nur ein Indikator dafür, wie wichtig Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten die aktive Beteiligung an der bedarfsgerechten Ausgestaltung ihres Berufes ist. Aus der Erhebung geht unter anderem hervor, dass mehr als fünf Prozent der Behandler an mehr als fünf Tagen in der Woche arbeiten oder Praxisinhaber etwa acht Stunden pro Woche allein durch Verwaltungstätigkeiten gebunden sind. Diese und andere Kennzahlen erlauben der KZBV, die Rahmenbedingungen für den Berufsstand gründlich zu analysieren und die vertragszahnärztliche Versorgung erfolgreich zu gestalten und weiter zu verbessern.

Besonders die Auswirkungen des demografischen und strukturellen Wandels auf eine wohnortnahe und flächendeckende Versorgung gilt es auch weiterhin mit belastbaren und aktuellen Daten aufmerksam und kritisch zu verfolgen. Mit der stark wachsenden Zahl rein zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren unter Kontrolle von Fremdinvestoren - mittlerweile beläuft sich der Anteil dieser Investoren-MVZ auf mehr als 20 Prozent - droht die zunehmende Vergewerblichung und Kommerzialisierung in der vertragszahnärztlichen Versorgung. Positiv zu nennen ist dagegen der im Berichtsjahr zu verzeichnende Höchststand von 2.463 Approbationen - die Begeisterung des Nachwuchses für den zahnärztlichen Beruf ist also ungebrochen. Dennoch sind erstmals seit der Wiedervereinigung die Behandlerzahlen rückläufig. Konkret steht einem Rückgang der Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte um 1.178 lediglich ein Zuwachs von 1.025 angestellten Kolleginnen und Kollegen entgegen.

In Bezug auf das Abrechnungsgeschehen liegen mit dem Jahrbuch 2020 erstmals Angaben über die erweiterten BEMA-Positionen 13eh vor, die bei Schwangeren, Stillenden und Kindern unter 15 Jahren die Abrechnung von Versorgungen mit Kompositfüllungen anstelle von Dentalamalgam im Seitenzahnbereich ermöglichen. Demnach belief sich die Gesamtzahl der entsprechend abgerechneten Füllungen im Jahr 2019 auf rund 2,231 Millionen, ein Anteil von 4,5 Prozent bezogen auf die Gesamtzahl aller Füllungen in diesem Zeitraum.

Auch in diesem Jahr ist das Jahrbuch der KZBV mit seinen Zahlen, Daten, Statistiken und Grafiken also wieder ein ebenso abwechslungsreiches wie umfassendes und übersichtliches Kompendium. Es dient als Grundlage für wissenschaftliche Untersuchungen, politische Diskussionen und steht als Nachschlagewerk für alle zur Verfügung, die sich ein vollständiges und zugleich faktenbasiertes Bild von der vertragszahnärztlichen Versorgung in Deutschland machen möchten.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

 


 

 

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