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Einblicke in ATLAS MEDICUS®
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8.1  Einkommen: Deutsche Ärzte schneiden international gut ab

Deutsche Ärzte haben im internationalen - und insbesondere europäischen - Vergleich ein gutes Einkommen. Dies zeigt der International Compensation Report 2019 der Online-Informations- und Fortbildungsplattform Medscape. So lag das durchschnittliche Ärzteeinkommen 2018 in Deutschland mit 163.000 $ vor Steuern gleich hinter den USA und vor Großbritannien und Frankreich (vgl. Abb.). Ärzte in Spanien, Brasilien und insbesondere Mexiko verdienten erheblich weniger. Laut Medscape lassen sich die Einkommensunterschiede zum Teil durch die unterschiedlichen Ausbildungs- und Lebenshaltungskosten erklären. Letztere liegen z. B. in Mexiko um rund ein Viertel niedriger als in den USA. US-amerikanische Ärzte müssen zudem nach dem Berufsstart die hohen Studiengebühren erwirtschaften. Sie liegen je nach Hochschule (staatlich oder privat) bei 35.000 bis 50.000 $ pro Jahr. Im Vergleich zu den anderen Ländern, in denen die Ausbildung an den staatlichen Einrichtungen bei jährlich maximal 1.000 $ liegt, sind auch die Medizinstudierenden in Großbritannien mit 11.000 $ pro Jahr an staatlichen und bis zu 45.000 $ an privaten Hochschulen relativ stark belastet.

Abb.: Internationale Ärzteeinkommen 2018


Insgesamt fällt eine generelle Unzufriedenheit der Ärzte mit ihrem Einkommen auf. Selbst beim Einkommensspitzenreiter USA empfinden nur 56 % der Fach- und 53 % der Hausärzte ihre Vergütung als fair. In Deutschland liegen die Anteile bei 44 % bzw. 45 % und in Frankreich bei jeweils nur 26 %. Die höchste Unzufriedenheit zeigt sich in Spanien, wo sich lediglich 13 % der Fach- und 16 % der Hausärzte gerecht entlohnt fühlen. Die Studie zeigt ferner, dass Ärztinnen in allen untersuchten Ländern beim Einkommen benachteiligt sind Dies trifft insbesondere auf Fachärztinnen zu, die rund 47 % weniger verdienen. Der Unterschied bei den Hausärztinnen ist mit knapp 20 % wesentlich geringer.

Die Studie zeigt, dass deutsche Ärzte relativ gut abschneiden. Sie haben Zugang zu einer kostengünstigen universitären Ausbildung und liegen im Einkommensvergleich auf Platz zwei. Hierbei punkten sie insbesondere mit Blick auf die untersuchten europäischen Länder, in denen die Lebenshaltungskosten auf ähnlichem Niveau liegen, die Einkommen jedoch zum Teil deutlich niedriger sind. Innerhalb der Gruppe der Mediziner gibt es auch in Deutschland große Einkommensunterschiede, die sich unter anderem auf den Tätigkeitsbereich (ambulant/stationär), die Art der Beschäftigung (angestellt/freiberuflich) sowie auf die Fachgruppe und die Region zurückführen lassen.

Generell schneiden die Niedergelassenen dabei gut ab. Laut Heilberufedatenbank ATLAS MEDICUS® lagen im Jahr 2018 fast alle Facharztgruppen über dem obigen Durchschnittseinkommen von umgerechnet 148.000 €. So verfügte z. B. der durchschnittliche Allgemeinmediziner über ein Jahreseinkommen (vor Steuern) in Höhe von rund 170.000 € (West) bzw. 174.000 € (Ost).


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