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Einblicke in ATLAS MEDICUS®
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4.2  Umsatzrentabilität: Geräteintensive Fachgruppen haben das Nachsehen

Fachgruppen mit geringem medizinisch-technischen Ausstattungsbedarf liegen beim Vergleich der Umsatzrentabilität vorn. Dies geht aus einer Kennzahlenauswertung der Heilberufedatenbank ATLAS MEDICUS® für das Jahr 2017 hervor. Den besten Wert konnten die nichtärztlichen Psychotherapeuten mit fast 73 % für sich verbuchen, gefolgt von den Internisten und Neurochirurgen. Laborärzte, Zahnärzte und Pathologen wiesen die schlechtesten Ergebnisse im Fachgruppenvergleich auf (vgl. Abb.).

Abb.: Umsatzrentabilität nach Fachgruppen - Top Five und Bottom Five 2017


Der Vergleich der Umsatzrentabilität der eigenen Praxis mit dem entsprechenden Durchschnittswert der Fachgruppe kann einen ersten Hinweis darüber geben, ob ein Praxisbetrieb rentabel ist oder nicht. Liegt der Wert im Durchschnitt oder darüber, ist die Praxis rentabel. In diesem Fall könnte die Information interessant sein, was “die Besten” der Fachgruppe (sog. Benchmark) erzielen. Liegt die Rentabilität der Praxis deutlich unterhalb des Fachgruppendurchschnitts, kann dies auf ein grundlegendes Effizienzproblem hindeuten. Selbstverständlich sind zur genauen Beurteilung der Ertragskraft einer Praxis weitere Informationen notwendig. Hinzu kommt, dass es sich bei den obigen Werten um eine reine Durchschnittsbetrachtung handelt, weshalb die Ausprägungen innerhalb der Fachgruppen und/oder nach Regionen deutlich abweichen können

Die Umsatzrentabilität ist eine der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennziffern. Sie gibt Auskunft darüber, welcher prozentuale Anteil vom Umsatz dem Praxisinhaber als Gewinn verbleibt. Rechnerisch ergibt sich die Umsatzrentabilität durch die Division des Praxisgewinns durch den Gesamtumsatz (einschließlich der privatärztlichen und sonstigen Umsätze). Die entsprechenden Werte lassen sich der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) entnehmen.

Die teilweise erheblichen Unterschiede zwischen den Fachgruppen resultieren u.a. aus der je nach Fachgruppe erforderlichen technischen Ausstattung der Praxen. Generell gilt, dass geräteintensive Fachgruppen/Praxen höhere Honorareinkünfte erwirtschaften, allerdings auch höhere Kosten haben, was wiederum die Umsatzrendite negativ beeinflusst. Auch bei ambulant operativ tätigen Fachgruppen fallen häufig vergleichsweise hohe Sach- und Personalkosten an, welche die Umsatzrentabilität entsprechend schmälern. Ferner zeigt sich, dass höhere Umsätze nicht zwangsläufig mit einer besseren Umsatzrentabilität einhergehen: Laut ATLAS MEDICUS® lagen im Jahr 2017 z. B. die Laborärzte als besonders geräteintensive Fachgruppe mit einem Umsatz von durchschnittlich fast 2,4 Mio. € mit Abstand auf Platz eins unter den Fachgruppen, belegten jedoch bei der Umsatzrendite mit nur 20,6 % den letzten Rang. Genau umgekehrt verhielt es sich bei der gesprächsintensiven Fachgruppe der nichtärztlichen Psychotherapeuten, die zwar die beste Umsatzrendite aufwies, gleichzeitig aber auf den mit Abstand geringsten durchschnittlichen Umsatz kam (knapp 111.000 €). Auch bezüglich des durchschnittlichen Gewinns je Praxis lassen sich anhand der Umsatzrentabilität keine direkten Schlüsse ziehen. Hier lagen die Labormediziner im Jahr 2017 um fast das Sechsfache über dem Wert der nichtärztlichen Psychotherapeuten.

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