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ATLAS MEDICUS® in der Praxis
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4.1  Immaterieller Praxiswert: Hauptstadtvergleich zeigt große Diskrepanzen

Die Standortwahl ist eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen, die ein Arzt bei der Neugründung oder Übernahme einer Praxis zu treffen hat. Der Standort hat nicht nur Einfluss auf die Zahl der Patienten und Patientengruppen (wie Privatpatienten, Selbstzahler, Rentner, Arbeitnehmer etc.) sowie die laufende wirtschaftliche Situation, sondern auch auf den Praxiswert und damit auf die bei der späteren Praxis abgabeerzielbaren Erlöse. Dies belegen auch die aktuellen Zahlen aus dem ATLAS MEDICUS® Praxisschätzer. Im vorliegenden Fallbeispiel wurde für alle Landeshauptstädte der immaterielle Wert einer durchschnittlichen gynäkologischen Einzelpraxis ermittelt. Ausgangspunkte waren hierbei eine angenommene 30-jährige Berufserfahrung des Inhabers sowie die jeweils für die Region geltenden durchschnittlichen Werte der Fachgruppe hinsichtlich Fallzahlen, Erlösen und Kosten sowie soziodemografische Merkmale. Das Berechnungsverfahren des Praxisschätzers richtet sich detailliert nach dem vom Bundesgerichtshof favorisierten modifizierten Ertragsverfahren.

Spitzenreiter im Vergleich ist München, wo der durchschnittliche immaterielle Wert einer gynäkologischen Praxis bei 168.000 € liegt und damit bei mehr als dem Sechsfachen des Ergebnisses für eine Praxis in Magdeburg, das bei diesem Vergleich das Schlusslicht bildet. Stuttgart und Hannover schneiden ebenfalls hervorragend ab. Insgesamt zeigt sich ein deutliches West-Ost-Gefälle (vgl. Abb.).

Abb.: Gynäkologische Praxen: durchschnittlicher immaterieller Praxiswert im Vergleich


Wichtig: Beim obigen Vergleich handelt es sich lediglich um eine Durchschnittsbetrachtung des immateriellen Praxiswertes ohne Berücksichtigung des Substanzwertes. Der tatsächliche Wert einer Praxis kann jedoch je nach individueller Situation erheblich von den angegebenen Zahlen abweichen.

Für die Ermittlung des Gesamtwertes einer Praxis berechnet der ATLAS MEDICUS® Praxisschätzer zusätzlich den individuellen Substanzwert auf Basis der Werte der Gebäude, apparativen Praxisausstattung und -einrichtung. Eine Möglichkeit der Feinjustierung ergibt sich beim kalkulatorischen Arztlohn, der detailliert in Abhängigkeit verschiedener Parameter (Praxiserfahrung, Lebenshaltungskosten in der Region etc.) ausgewiesen werden kann. Gleiches gilt für die Berechnung des Goodwills, in die neben regionalen, volkswirtschaftlichen Einflussfaktoren auch praxisspezifische Besonderheiten (z. B. Anzahl der Ärzte und Fallzahlen der Praxis, Privatpatientenanteil) einfließen. Mit der Eingabe des Praxisstandortes wird der Einfluss der Bedarfsplanung auf den Praxiswert automatisch ermittelt. Darüber hinaus garantiert das Verfahren stets aktuelle Werte. Denn die Ermittlung des immateriellen Praxiswertes erfolgt anhand der zu erwartenden zukünftigen übertragbaren Erträge auf Basis der Entwicklung der vergangenen drei Jahre.

Der ATLAS MEDICUS® Praxisschätzer kann als Näherungsmethode ein ausführliches Wertgutachten nicht ersetzen. Für eine schnelle überschlägige Berechnung des Praxiswertes von Arzt- und Zahnarztpraxen und einen ersten Strategieansatz - sei es hinsichtlich der beruflichen oder der privaten Planung - liefert das Instrument jedoch eine gute Basis:

  • Für Ärzte, welche die Abgabe ihrer Praxis oder die Aufnahme eines Kooperationspartners planen, stellt der Praxisschätzer ein probates Mittel dar, um den Wert der eigenen Praxis zu bestimmen.

  • Für Existenzgründer ist die schnelle Ermittlung des Praxiswertes relevant, insbesondere dann, wenn mehrere Praxisalternativen zur Auswahl stehen und diesbezüglich eine Einschätzung vorgenommen werden soll.

  • Für etablierte Praxisinhaber, die mittel- bis langfristig eine Abgabe planen und z. B. im Rahmen der Altersvorsorge eine aktuelle Gesamtvermögensschätzung wünschen, kann der Praxisschätzer ebenfalls hilfreich sein.


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