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ATLAS DENTAL Europa 2019
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4.1.2  In der Praxis

  • In der Praxis werden die Patientendaten von der Gesundheitskarte (alternativ: Personalausweis-Chip, AppleWatch,…) eingelesen und an die Behandlungseinheit übertragen, welche die Patientendaten lädt (und auf einem Bildschirm oder einer Brille [Augmented Reality] des Zahnarztes projiziert) und den Behandlungsstuhl passend positioniert.

  • Körpertemperatur, Puls/Herzschlag werden gemessen, eine Software erkennt Stresslevel und reagiert mit Musik/entpannender integrierter Massagefunktion/Anpassung Beleuchtung/Empfehlungen an den Zahnarzt (z. B. Lachgassedierung).

  • Digitale Sprachassistenten unterstüzen den Zahnarzt, ermöglichen das Einblenden von Informationen.

  • Virtual-Reality-Brillen gegen Angst und Langeweile (Bedienung intuitiv). Sie bieten Entertainment und ermöglichen auch Kommunikation mit Fragen an den Zahnarzt. Der Zahnarztbesuch wird zum “Event”.

  • Mundsituation des Patienten wird gescannt (per Intraoralscanner und DVT: 3-D-Aufnahme von Hart- und Weichgewebe + Gesichtsscan des Patienten.

  • CAD-Gestaltung der erforderlichen Restauration fertiges Ergebnis kann dem Patienten sofort gezeigt werden Bohrschablone für Implantation wird gedruckt oder die digitalen Daten gehen an ein Labor oder das Fertigungszentrum. Nach Implantatsetzung/Einheilzeit wird Weichgewebe gescannt CAD-Planung Abutment/Krone Eigenherstellung via CAD/CAM (Fräse oder 3-D-Drucker) oder wieder digital an Labor/Fertigungszentrum. Krone wird eingesetzt.

  • Der Zahnarzt nutzt ggf. Audio- und Video-Support.

  • Belastende Röntgenstrahlung wird durch Scans/MRT ersetzt.

  • KI-basierte Analyseprogramme unterstützen den Zahnarzt bei der Analyse von Röntgen- und anderen Diagnostik-Bilddateien.

  • Neben der zunehmend digitalen Verwaltung von Patientendaten wird künftig auch der Austausch mit Kollegen via Videosprechstunde (Telemedizin/Telekonsil) Teil des Arbeitsalltags werden.

  • Wissensdatenbanken (Big Data) helfen dem Zahnarzt bei der Therapiefindung und -entscheidung.

  • Nutzung der qualifizierten, elektronischen Signatur (QES), die der handschriftlichen Signatur gleichgestellt ist. Elektronische Dokumente können damit rechtssicher signiert werden (z. B. Befunde, Notfalldatensatz). Mit der sicheren Kommunikation für Leistungserbringer (KOM-LE) kann der Zahnarzt verschlüsselte Mails sicher zum Empfänger senden; medizinische Daten oder eArztbriefe können auf diese Weise schnell und unkompliziert ausgetauscht werden.

  • Bei Selbstzahlerleistungen: Bonitätsabfrage direkt aus Praxissoftware möglich

  • Wenn das Material für den 3-D-Drucker zu Ende geht, erfolgt rechtzeitig eine Meldung und die Materialnachbestellung kann unkompliziert und direkt per Knopfdruck oder automatisiert direkt über das Gerät erfolgen.

  • Rezepte oder Überweisungen werden digital ausgestellt und direkt übermittelt bzw. der Patient hat die Möglichkeit, Rezepte papierlos mittels elektronischer Identifizierung (Gesundheitskarte, …) bei seiner Apotheke einzulösen.

  • Trotz der insgesamt guten zahnmedizinischen Versorgung in Europa gibt es weiterhin zahnärztliche Bereiche, die aus Patientensicht Entwicklungspotenzial haben, z. B. die Seniorenzahnmedizin oder die Parodontitistherapie. Auch die Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen Allgemein- und Zahn-Erkrankungen ist noch ausbaufähig. Die Interaktion mit Haus- und Fachärzten kann für den Zahnarzt von besonderer Bedeutung sein. Rund 50 Mio. EU-Bürger leiden schätzungsweise an Parodontitis. Gerade bei dieser Erkrankung bestehen Zusammenhänge zu Allgemeinerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Herz- und Gefäß- sowie anderen chronischen Erkrankungen. Eine Verbesserung der parodontalen Gesundheit würde sich auf die damit zusammenhängenden Allgemeinerkrankungen positiv auswirken. Die Leistungskataloge der Krankenkassen ermöglichen aktuell meist noch nicht in ausreichendem Maß die zur Versorgung der Parodontitis notwendigen Therapiemaßnahmen. Hier plädieren die Patientenvertretungen dafür, dass das ärztliche Gespräch, die Reevaluation und die strukturierte Nachsorge in Form einer unterstützenden Parodontitistherapie in die Versorgung aufgenommen wird.

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