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ATLAS DENTAL Europa 2019
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2.1.4  Infrastruktur/zahnärztlicher Nachwuchs

In dieser Studie werden auch einige Indizes gezeigt, die versuchen, die infrastrukturellen Rahmenbedingungen eines Landes abzubilden. Dazu gehören der DESI-Index, der den Digitalisierungsgrad der europäischen Länder misst. Ferner wird der GC-Index gezeigt, der die Wettbewerbsfähigkeit abbildet, sowie der GI-Index für die Innovationsfähigkeit. Als wesentliches infrastrukturelles Merkmal zeigt Abbildung 4 die Einwohner je km2. Je größer ein Gebiet ist, umso schwieriger ist es, die zahnärztliche Versorgung in der Fläche sicherzustellen. Die Karte zeigt für das dichtbesiedelte Vereinigte Königreich und einige Länder in Mitteleuropa grüne Werte. Je weiter man sich vom Zentrum Europas wegbewegt, umso größer wird die Fläche der Länder, wie z. B. Schweden und Finnland, Frankreich und Spanien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, und umso schwieriger gestaltet sich in der Regel die Versorgung vor allem fernab der Großstädte.

Abbildung 5 zeigt die Zahnmedizinabsolventen je 100.000 Einwohner. Sehr hohe Nachwuchsquoten (grün eingefärbt) finden sich z. B. in Rumänien. Viele Länder haben beträchtliche Einstiegshürden wie den Numerus clausus oder hohe Studiengebühren. Einige östliche Länder wie Ungarn, Bulgarien und vor allem Rumänien kommen auf erstaunliche Absolventenzahlen in der Zahnmedizin. Auch Spanien und Portugal bilden gegenwärtig überdurchschnittlich viele Zahnmediziner aus. In den westeuropäischen Ländern, wo die Demografie vermeintlich am stärksten die Zukunft beeinflusst, sind die Nachwuchsquoten eher durchschnittlich (Deutschland) bis kritisch (Italien, Niederlande). Der angehende Zahnarzt ist heute eher international orientiert und ortsunabhängig.

Abb. 5 /// Zahnmedizinabsolventen je 100.000 Einwohner


Quelle: Eurostat, ADDE/ FIDE13 /// Grafik: REBMANN RESEARCH /// Stand: 2018

Fußnoten
13)
Eurostat (2018): healthgraduates. URL: https://ec.europa.eu/eurostat/web/health/health-care/data/database (2016-2017); ADDE/ FIDE (2018): Survey 2018 (Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Daten 2017); Eurostat (2018): Demographische Veränderung - absoluter und relativer Bevölkerungsstand auf nationaler Ebene. URL: http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=demo_gind&lang=de (Daten 2016-2017); eigene Berechnungen
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