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ATLAS DENTAL Europa 2019
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2.1.1  Zahnärzte

Die Abbildung 2 zeigt, dass der Norden und Süden Europas, der zahnärztlich sehr gut versorgt ist, durch einen gelb-orangen Gürtel getrennt ist. In diesen Ländern, nämlich Frankreich, der Schweiz, Österreich und Ungarn, ist die Zahnarztdichte eher durchschnittlich bis niedrig. Mit 0,39 Zahnärzten pro 1.000 Einwohnern sind die Niederlande der einzige “rote Fleck” in Europa - jedenfalls im Rahmen der hier bewerteten Länder - und damit das Schlusslicht im Ländervergleich. Der Mangel an praktizierenden Zahnärzten lässt sich auf die zu hohen Ausbildungszahlen der 80er-Jahre und der darauffolgenden Schließung einiger zahnärztlicher Fakultäten zurückführen. Im Vereinigten Königreich sind wesentlich mehr Zahnärzte registriert als tatsächlich praktizierend (registrierte Zahnärzte: 41.705; tatsächlich praktizierende: 34.760). Durch das zunehmende Problem der Personalbeschaffung und die starke Personalfluktuation (30 %) bei den Zahnärzten wird sich die geringe Zahnarztdichte hier wohl auch in Zukunft nicht verbessern, sondern im Zuge des Brexit eher verstärken - bereits jetzt wandern ausländische, im Vereinigten Königreich praktizierende Zahnärzte verstärkt ab.

Die Pro-Kopf-Ausgaben für die zahnärztliche Behandlung (Abb. 3) teilen Europa im Prinzip in drei Zonen. In der westlichen Zone finden sich das Vereinigte Königreich und Frankreich mit durchschnittlichen bis leicht unterdurchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben. Die mittlere “grüne” Zone zeigt hohe Pro-Kopf-Ausgaben in Schweden, Dänemark, Deutschland, Österreich und - der Schweiz. Die östliche Zone spiegelt die sehr niedrigen Pro-Kopf-Ausgaben in Ländern wie Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Ungarn und auch Griechenland wider.

Die zahnmedizinische Leistungserbringung ist in den meisten europäischen Ländern (bis auf wenige Ausnahmen, wie z. B. im Vereinigten Königreich oder in Spanien etc.) derzeit (noch) durch herkömmliche Einzelpraxen geprägt. Im Vereinigten Königreich sind 24 % und in Spanien 25 % aller Zahnärzte in Ketten organisiert  (siehe Abb. 30, Kapitel Marktkonsolidierung: Zahnarzt/Praxen). In Europa stieg die Zahl der praktizierenden Zahnärzte über die letzten Jahre nur in geringem Maße. Vor allem in Spanien stieg die Zahl der praktizierenden Zahnärzte signifikant (Zeitraum 2010 - 2015: + 23 %). In Dänemark und in Lettland ist die Anzahl der praktizierenden Zahnärzte rückläufig.

Abb. 3 /// Pro-Kopf-Ausgaben für zahnärztliche Leistungen in Euro


Quelle: OECD, REBMANN RESEARCH, Eurostat8 /// Grafik: REBMANN RESEARCH /// Stand: 2018

Fußnoten
8)
OECD (2018): Health expenditure and financing. URL: https://stats.oecd. org/Index.aspx?DataSetCode=SHA (Daten 2016-2017); Rebmann Research (2013): GFDI-Fahrplan Dentalmarkt Europa (Italien); Eurostat (2018): Demographische Veränderung - absoluter und relativer Bevölkerungsstand auf nationaler Ebene. URL: http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=demo_gind&lang=de (Daten 2013-2017); eigene Berechnungen
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